Dienstag, 12. Juli 2011

Socken, Vampire und ein flatternder Irrer

Wer hätte das gedacht? In Kürze wird meine störrische Expertise im Bereich menschlicher Fußbekleidung abgefragt! Brilliant! Nun, zwar möge man vermuten, ein Huftier wie ich wäre in Belangen homo sapistischer Modeschöpfungen unterster Extremitäten nicht unbedingt der beste Ansprechpartner, aber nun ... meine Komzepenz scheint sich über die Wirren des Weltweitwebbs herumzusprechen. Schauen wir mal!

Übrigens ... in Bälde bin ich wieder auf Reisen. Diesmal führt mich meine Abenteuerlust und Streben zu neuufriger Expansion nach Moldavien. Rumänien, quasi. Fotoreportagen vom Wochenendsitz dieses hämoglibonverliebten Halsbeißers werden folgen. An dieser Stelle sei gesagt, dass ein neuer Untermieter bei mir eingezogen ist. Mein bekloppter Mensch hat sich eine Fledermaus zugelegt, die auf den Namen Klauskinski hört. Der Name scheint, gemeinsam mit dem Blicksinn und einem ästhetischen Ungespür für Farben und Musik (er hört Grunge. Mehr brauche ich nicht zu sagen) Programm zu sein. Klauskinski ist eigenbrötlerisch, selbstverliebt, dummgrätzig und spricht gebrochenes serbokroatisch. Werde demnächst wohl ein Wörterbuch zulegen müssen.

Grüße, euer

Dr. Gertfried

Mittwoch, 1. Juli 2009

Lange Abwesenheit - ich wurde entführt!

Werte Leserschaft!

Was für ein Übel ist über mich hereingefallen! Wie euer verneigtes Haupt wohl bemerkt haben dürfte (und die Intellischmenz meiner lobenden Kritiker ist für ihren Scharfsinn berühmt), habe ich für ein paar Tage hier keinen weiteren Eintrag hinterlassen! Wie kann das sein?

Nun, dazu Folgendes: Ich wurde entführt! Aber leise, kommt näher an den Monitor ... noch näher ...
Ja, so! DAS REICHT!

Mein ... nun, ich möchte es in Ermangelung eines besseren Ausdrucks "Besitzer" (zu ergänzen mit "Sklaventreiber", "Herr und Meister", "Schinderhannes", "Gammelkoch" oder "Couchlümmel") hat sich ein "Späßchen" gemacht und MICH, Euren Gönner, in der WASCHMASCHINE vergessen!

Ja, ihr habt ganz richtig gelesen. In der Waschmaschine. Die Klappe war zu ... aus, Ende, vorbei. Nun gut, er hat zwar gewaschen, was alle Jubeljahre mal vorkommt, aber er hat mich - und das möchte ich ganz deutlichst herausstelligen: ABSICHTLICH DORT VERGESSEN!

Warum das alles? Woher stammt dieses widerwärtige, eselverneinende Grundverhalten? War´s die Kindheit? War´s die Sozialisation? War´s das Wetter? Ich kann und will diese Frage hier an dieser Stelle nicht beantwortsen.

Eines jedoch soll klipp und klar festgehalten werden!

Die Rache folgt auf dem HUFE!

Mehr dazu später, euer

Doktor Gertfried

Samstag, 28. März 2009

Erfolg!

Entweichter Leser,

erst heute Morgen erreichte mich während meiner wohlverdienten Kaffeepause folgende Zuschrift von Wera O. aus B.:

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"Doktor Gertfried!
Ihr Sieben-Punkte-Programm zum Glücklichsein ist der pure Wahnsinn! Schon nach zwei Tagen fühlte ich mich entspannt und befreit und jedwede Drömeligkeit in meinem tristen Leben ist verschwunden. Ich fühle mich leicht wie eine Feder und lustig wie die drei Stooges in einer Person, und zwar während einer Niesattacke!"

**********************
Tja Wera! Danke für deine aufmunternden Worte. Mögen sie stellvertretend für die Tausende von anderen Lesern sein, die sich meine Tipps und Tricks zu eigen machen, um ein ausgeglichenes Leben zu führen. Allerdings, und das muss ich zugeben, bin ich zutiefst traurig ob der Botschaft auf Ihrer Postkarte. Nun gut, so ist das eben mit guten Zerapeuten. Die machen sich nun mal selbst entbehrlich ...

Ihr
Doktor Gertfried

postkarte001

Freitag, 27. März 2009

Kröten am Stock

Verehrte Fangemeinde!

Schockierend! Focus Online schreibt heute:

"Phantom von Heilbronn: Des Rätsels Lösung war das Wattestäbchen!"

Was soll man dazu sagen?! Steckte es in manches Übeltäters arg verschmutztem Ohr? Womöglich nutzte es eine wild randalierende Klopapier-Rolle als Angriffswerkzeug? Vielleicht handelt es sich aber auch um eine verborgene Matepher und das Wattestäbchen steht in Wirklichkeit für die liebenswerte und oft verborgene Art polizistischen Feingespürs, die uns Fernsehgrößen wie Matula allnächtens vorspielen? Wie auch immer, das alles ist Humbug!
Ich selbst habe mich im Internet schlau gemacht und folgendes Beweismaterial gefunden:

Pozilei

Ja, ihr seht richtig, verlaubte Leser! Weiß umhüllte Phantome beim Stochern in des Nachbars Garten auf der Suche nach dem grünumwallten Sumpfsporling, eine überaus seltene Krötenrasse, die sich - und nun kommt die Krux - selbst in freier Wildbahn von Baumwolle ernährt, und zwar vorzugsweise am Stäbchen! Jaaa! Welch überragende Anpassungsleistung an heimische Gefilde! Welch zivilisati-OHR-ische Perfektion! Ich kann mich kaum halten ob dieser naturwissenschaftlichen Genizalität.
Danke, Kröte ... und guten Appetit ...

Laubfrosch-Watte

Euer Dr. Gertfried

Donnerstag, 26. März 2009

Movit-IA-tion

Verlaucher Leser,

wie ist es um dein Gemüt bestellt? Plagen dich womöglich finstre Gedanken ob des Nieselwetters, das tagein-tagaus an die ungeputzten Fenster meines bescheidenen Domizils klatscht? Sind es die Knochen, welche nach einem Sportunfalle schmerzen oder gar die Haut, welche zu sehr spannt? Sind es die Haare, die ausfallen oder vielleicht des Partners Körpergerüche am frühen Morgen, die deiner Laune abträglich sind?

In diesem Falle und zu deiner eigenen Erheiterung möchte ich hiermit kundtun, dass es tatsächlich für alles eine Lösung gibt. Befolge Dr. Gertfrieds 7-Punkte-Liste zur Spaßigkeit, und schon werden sich Sonnenstrahlen durch deinen umwölkten Alltag drängen:

1.) Schon am frühen Morgen: Einen Kasper frühstücken! Seppel anschließend das Testament überreichen, damit sich seine Mine wieder erhellt. Eine Serviette tut´s auch.

2.) Herzhaft gähnen und sich an unanständigen Körperstellen kratzen. Tue dies mindestens drei Mal am Tag im Beisein eines anderen.

3.) Male mit Wachsstift eine Sonne auf jedes Fenster deiner Wohnung. Im Badezimmer zeichne dein Gesicht mit Labello auf dem Spiegel nach.

4.) Im Falle von krückenunterstützter Mobilititionalität: Binde Lufballons an deine Gehhilfen und befestige Schleifen aus Geschenkband an denselbigen. Zur Mittagszeit lege eine CD mit dem Radetzky-Marsch auf (oder http://www.youtube.com/watch?v=RoW9EuPnKcM) auf, öffne das Wohnzimmerfenster und dirigiere vom Sofa aus im Takt der Klänge, so dass dich alle Anwohner im Umkreise von 100 Metern Luftlinie hören - und im Idealfall auch sehen können.

5.) Fülle den Blumenkohl im Kühlschrank mit Erdbeermarmelade und gönne dir eine Tasse Senfeier mit viel Essig.

6.) Im Falle von partnerschaftlicher Unbändigkeit und sonstigen Ärgernissen: Bastle dir aus den Urlaubsfotos eurer letzten gemeinsamen Reise und etwas Klebestift eine Trutzburg der Liebe. Positioniere diese Papp-Attrappe auf dem Fenstersims und schlage so lange mit der zusammengerollten Fernsehzeitung darauf herum, bis der Zorn verflogen ist.

7.) Deine Ohren sind schön! Sag dir das jeden Tag aufs Neue!! Selbst wenn eines davon im 90° Winkel nach hinten absteht und somit immer wieder für dumme Witzeleien und andere Schmach herhalten muss!

So weit - es empfiehlt sich

Dr. Gertfried

Mittwoch, 25. März 2009

Vererbsungs-Leere

Erst heute Morgen erreichte mich eine Nachricht, die betroffen macht:

"Doktor Gertfried!

Meine Erbsensuppe erkaltet im Kühlschrank und geht fremd mit einer Meika-Bockwurst!! Was soll ich tun?

In aufrichtiger Ehrerbietung
Mechthild Schleifenscheid"

******************
Liebe Mechthild!

Ich bin empört! Erbsensuppe gehört weder in den Kühlschrank, noch soll sie den Verlockungen chemiewarmer Knorpelerzeugnissen ausgesetzt werden UND zugleich gemeinsam im Dunkel mit ihnen ein trautes Zweisein fristen. Erbsensuppe ist und bleibt sentimental und verschmäht auch nicht das ein oder andere liebe Wort. Versuche es mit Komplimenten wie:
"Dein Grün törnt mich an!"
"Gibs mir, du Suppe!"
oder gar
"Ach welch Verlangen pulst in mir, oh tristes Alltagsgrau, werd ich des grünlich Schimmers dieser Suppe hier gewahr!"

Das zieht sicherlich und sollte in Zukunft jedwede Anbahnungsversuche der Bockwurst schon im Ansatze zerschmettern.

Dr. Gertfried

Verwandtschaft

Grüße und guten Morgen!
Erst am gestrigen Tage wurde mir anheim gestellt, mit dem gemeinen Ursus Pluescus, auch "Teddybär" genannt, auf mehr oder weniger direkte Weise verwandt zu sein. Dieser Vorwurf ist selbstverständlich fußend auf bloßen Unterstellungen und hat - so möchte ich dies hier aller Deutlichkeit nach noch einmal betonigen - ÜBERHAUPT nichts mit der Wirklichkeit zu tun.
Wir Grauesel aus der Familie der eintäschrigen Bauchspalter sind weder Seelentröster für tränensprühende Menschenfohlen, noch mit Baumabfallprodukten gefüllt.

Das musste einfach mal gesagt werden!

Dienstag, 3. März 2009

Wo die wilden Kerle wohnen!

Wilde Kerle? HAH!
Wer kennt sie nicht, die rotzfrechen Racker auf rumpelnden Rädern? Die fußballkickenden frech-frivolen Filous mit Freiheitsdrang? Oder, mit anderen Worten, diese neunmalklugen widerwärtig-erwachsen aufgemotzten merchandiseverseuchten Milchbubis, die nur so tun, als könnten sie richtig Fußball spielen?
Nun ja, jedweder Inzerprintation zum Trotze möchte ich den Blick des vergeigten Lesers auf die Tatsache richten, dass ein Lichtblick meiner vereselten Kindheit nun einen Weg auf die Leinenwände findet. Ja! Der fantastische Bilderschmöker "Wo die wilden Kerle wohnen" wird nun verfilmt. Wer hätte das gedacht? Ich zumindest nicht! Und doch ist es wahr, hier ein pittoreskes Abbild, im Original aus Schaum und Fell geformt:

wildthings

Dienstag, 10. Februar 2009

Mein eigenes Webblog!

HAHAHA!!! Es ist soweit! Ich bin ON-LEIN! Ich kann es nicht fassen - juhuuuu ... Pah! Andy, dieser Plödian! Diese Kompetenz hat er mir nicht NICHT zugetraut, aber nun ist es soweit. Schließlich bin ich für euch alle da ... So einfach ist das. Ich überleg mir noch was!
Bis morgen, ich muss an meinem Konzept arbeiten ...
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